VITRUV strukturiert die Bewertungsaufgabe nach Fachbereichen. Zinssatz, Objektmengen, Mieterspiegel, Nutzungskosten usw. werden jeweils in einem spezifischen Fachbereich erfasst und gerechnet. Eine wichtige Rolle dabei spielen auch die Basisrechner. Die Basisrechner sind nachfolgend farblich differenziert dargestellt. In diesen Rechnern erfolgt die Erfassung von Mieterspiegel, Nutzungskosten, Reproduktionskosten, Entwertung, Baukosten, Lageklasse und so weiter. In den Wertrechnern wird die gewünschte Berechnungsmethode festgelegt und die Daten aus den verschiedenen Basisrechnern für die Berechnung des gesuchten Werts zusammengeführt. Der Anlagewert summiert alle Werte aus den Wertrechnern zum Gesamtwert auf.

Die Basisrechner befinden sich hierarchisch unterhalb von den Objekten. Für jedes Objekt können 6 verschiedene Basisrechner eingesetzt werden.

Die Basisrechner bestehen grundsätzlich aus Strukturpositionen (Spos) und Kalkulationspositionen (Cpos). Die Spos werden in hierarchisch aufgebauten Giederungen abgebildet. Eine Gliederung kann bis zu 6 hierarchische Ebenen haben. Pro Rechner und Anlage können jeweils je eine Pirmärgliederung sowie maximal 5 Sekundärgliederungen verwendet werden.
Die Spos werden zur Strukturierung und Gruppierung von Cpos verwendet. Die Dateneingabe und Berechnung erfolgt auf den Cpos. Die primäre Datenauswertung erfolgt hingegen wieder auf den Spos. Daher ist eine gut überlegt Gliederungsstruktur in den Rechnern für eine optimale Datenauswertung von zentraler Bedeutung.
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