Normale Struktur - 1 Anlageteil

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Sobald eine komplexere Anlagestruktur zweckmässig oder erforderlich ist, werden Bauwerke, Umgebung und die Gesamtanlage kombiniert eingesetzt.

Im abgebildeten Beispiel werden die Zahlen (Ertrag, Rückstellungen, Technische Entwertung und Substanzwert über die Bauwerke und die Umgebung ermittelt. Die Nutzungskosten hingegen sind meist nur über die Gesamtanlage verfügbar oder sinnvoll, somit werden diese auf der Gesamtanlage berechnet.

Die in den einzelnen Bereichen resultierenden Beträge und Werte werden in den Objektverbindungen für den Ertragswert auf die Gesamtanlage verbunden.

Der Kapitalwert als ewige Rente, der Barwert oder der DCF-Wert werden auf der Gesamtanlage gerechnet.

Normale_Struktur.jpg

Voraussetzung für die Wahl der normalen Struktur:
Die normale Struktur ist die Grundlage für eine beliebig komplexe Bewertungsrechnung und eignet sich für alle Bewertungsaufgaben.

Die Gesamtanlage erfasst die Zahlen und Werte, die nur über die gesamte Anlage verfügbar sind (z.B. Nutzungskosten) oder nur als Ganzes gerechnet werden (z.B. Ertragswert).

Wenn die Substanz auf den einzelnen Gebäuden oder Bauwerken gerechnet werden kann, werden diese hier als separate Objekte gerechnet.

So ist es möglich, für das MFH und die Garage den Substanzwert mit unterschiedlichen Kennwerten (m2- oder m3-Preis) zu rechnen, die Nutzungskosten übers Ganze zu erfassen und einen DCF- oder Ertragswert über die gesamte Anlage zu berechnen. 

Hinweis

Weitere Informationen zu Objektverbindungen erhalten Sie unter "Aufbau & Einstellungen" -> "Datenverbindungen".

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